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DIÄT

Fettleibigkeit (Obesie), also eine die Gesundheit
beeinträchtigende, übermäßige Fettansammlung im Körper ist
eine der wichtigsten Gesundheitsprobleme der heutigen Zeit.
Wir nehmen zu, wenn wir mit der Ernährung mehr Kalorien zu
uns nehmen, als der Körper verbraucht. Die vom Körper
verbrauchten Kalorien stehen in einem engen Verhältnis nicht
nur zur Diät, sondern auch zur körperlichen Aktivität.
Einige der Gründe für Fettleibigkeit sind falsche
Ernährungsgewohnheiten, genetische Faktoren, einige
Hormonerkrankungen, Medikamente, sozioökonomische und
psychologische Faktoren und ein Leben ohne Bewegung.
Fettleibigkeit ist nicht nur an sich ein Problem, sondern
führt auch zu Zuckerkrankheit, Herz- und Venenerkrankungen,
Gelenkerkrankungen, Erkrankungen von Galle und Leber,
Schlafstörungen, einigen Krebsarten, polyzystisches
Oversyndrom, Störungen der Psyche und hohem Blutdruck.
Wie muss ein gesundes Diätprogramm aussehen?
Es muss auf die Person zugeschnitten sein. Deshalb sollten
vorher von einem Facharzt die
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physischen Charakteristika der Person (Größe, Kilo,
Aktivität)
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Gesundheitliche Situation (Medikamente,
Gesundheitsprobleme)
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Familiäre Besonderheiten, wann erfolgte die
Gewichtszunahme
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Ernährungsgewohnheiten (bevorzugte Speisen,
Essenszeiten)
-
Soziale Bedingungen (Einladungen, Versammlungen, Arbeit)
-
Psychologische Situation
bewertet, und ein Diätprogramm vereinbart werden.
Die vereinbarte Diät muss Energie, Proteine,
Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralien enthalten, die
der Körrper entsprechend seines Alters, Geschlechtes und
eventuellen Erkrankungen benötigt. Die Geschwindigkeit des
basalen Metabolismus darf nicht verringert werden. Die Diät
soll ohne Verlust an Muskelmasse einen gesunden Abbau der
Fetteinlagerungen herbeiführen.

Die Diätprogramme unserer Klinik werden von Diätfachkräften
aufgestellt. Falsche Diäten, die über keinen
wissenschaftlichen Hintergrund verfügen, die nicht auf die
Person zugeschnitten sind (insbesondere solche aus Zeitungen
und Zeitschriften), Diäten, die raschen Gewichtsverlust in
kurzer Zeit versprechen (Geheimdiät), Diäten mit wenig
Kalorien, die nicht den Erfordernissen der Person angepasst
sind und ohne Kontrolle durchgeführt werden, Diäten, die
nicht für ausgewogene Ernährung sorgen und nur besondere
Nahrungsmittel empfehlen, Diäten, die auf einem einzigen
Nahrungsmittel beruhen, Medikamente und Saunen, die anstelle
von Gewichtsabnahme zur Reduzierung der Körperflüssigkeit
führen, sind allesamt Diäten, die nicht von einem
Diätexperten aufgestellte worden sind.
Wie berechne ich mein Übergewicht?
Von Übergewicht spricht man dann, wenn die Masse des
Fettanteils die Masse des fettfreien Anteils übersteigt und
das Gewicht im Verhältnis zur Größe über dem gewünschten
Verhältnis liegt. Wenn die Energie, die Sie zu sich nehmen
über der verbrauchten Energie liegt, dann wird diese vom
Körper als Gewicht eingelagert. Es gibt unterschiedliche
Berechnungen und Maße um festzustellen ob jemand
übergewichtig ist oder nicht. Einer davon ist der
“Körper-Masse Index” (KMI), den man erhält, wenn man das
Gewicht durch das Quadrat der Körpergröße teilt. Anhand des
Vergleichs des Ergebnisses mit dem Standart kann man
erkennen ob man übergewichtig ist oder nicht.
1)
Körper-Masse Index (KMI) = Kilo/(Größe)²
Ergebnis;
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18.5 kg/m2
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Schlank |
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18.5-24.9 kg/m2
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Normal (gesund)
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25-29.9 kg/m2
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Übergewichtig |
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30-39.9 kg/m2
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Fettleibig |
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40 kg/m2
und darüber |
Morbide Fettleibigkeit |
2)
Der Taillenumfang ist ebenfalls ein Kriterium. Der
Taillenumfang sollte nicht über den folgenden Angaben
liegen:
Frauen: 88 cm
Männer 102 cm
3)Eine
weitere Methode stellt der Taillenumfang geteilt durch den
Oberschenkelumfang dar. Liegt der Wert über dem angegeben
Wert, dann gilt die Person als dick:
Frauen > 0,85
Männer > 1
Schaden Diätprogramme ohne wissenschaftlichen Hintergrund?
Wird versucht mit Diäten ohne wissenschaftlichen
hintergrund abzunehmen, dann entsteht der Gewichtsverlust
nicht so sehr an der Fettmasse sondern vielmehr an der
Muskelmasse. Der Körper schützt sich bei geringer
Kaloriengabe selbst und verlangsamt die Geschwindigkeit des
basalen Metabolismus. Die Fettverbrennung verlangsamt sich
und der Körper versucht Energie einzulagern anstatt diese zu
verbrauchen. Ist die Diät beendet, erfolgt eine
Gewichtszunahme auch dann, wenn die Person nur wenig mehr
ißt. Der Grund dafür liegt in der verlangsamten und aus dem
Gleichgewicht gekommenen Geschwindigkeit des Metabolismus.
Werden solche Diäten wiederholt, verlangsamt sich der
Metabolismus weiter, so dass im Endergebnis die
Gewichtszunahme beschleunigt wird und die Abnahme erschwert.
Demzufolge wird die Person ständig auf Diät oder aber mit
mehr Gewicht leben müssen. Gleichzeitig ist mit dem
Auftreten von Kopfschmerzen, Konzentrationschwäche,
Nervosität, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,
Verstopfung, Nieren- und Gallensteinen,
Herzrythmusstörungen, schwachem Blutdruck, unregelmäßiger
Monatsblutung, ausbleibender Monatsblutung, trockener Haut,
Haarausfall, Dünnerwerden des Haars, Müdigkeit, übermäßige
Empfindlichkeit gegenüber Kälte, Protein im Urin, erhöhte
Fettsäueren im Blut und Anstieg des Kolesterols zu rechnen.
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